Kein Platz für große Lautsprecher? - Der Monitor Audio Radius On-Wall 4G bringt HiFi- und Heimkino-Sound flach an die Wand – mit drei Treibern in einem Gehäuse, das kaum breiter ist als ein Bilderrahmen.
Zwei 4,5″/115 Millimeter-C-CAM RST III Tief-/Mitteltöner und ein 25-mm C-CAM Gold-Hochtöner sorgen für einen Klang, bei dem zu glauben ist, wie wenig Platz der Lautsprecher braucht. Die Wandmontage ist dabei horizontal oder vertikal möglich – passend für jeden Raum.

Der Monitor Audio Radius On-Wall 4G ist die perfekte Wahl für all diejenigen, die einen echten HiFi- und Heimkino-Lautsprecher suchen, aber eigentlich gar keinen Platz dafür haben.
Einmal mit der integrierten Wandhalterung an der Wand montiert (dabei haben Sie die Wahl zwischen horizontaler und vertikaler Wandmontage) überzeugt der Radius On-Wall 4G mit einem knackigen Bass, einer ausgewogenen, realistischen Stimmwiedergabe und einem präzisen, transparenten Hochtonbereich im Stereo- und Heimkinoeinsatz.
Noch besser wird es nur noch mit einem Subwoofer aus der Monitor Audio Vestra- oder Anthra-Serie, der den Radius On-Wall 4G mit seiner unteren Grenzfrequenz von 69 Hertz (bei -6 dB) nach unten hin im Bassbereich ergänzt und abrundet.
In der Radius 4G-Serie kommt der neue C-CAM (Ceramic-Coated Aluminium/Magnesium) Gold-Hochtöner mit verbesserter Belüftung und Kühlung, wodurch der Hochton auch bei hohen Pegeln stets sauber und präzise bleibt.
Im Tief- und Mittelton arbeitet die neue RST (Rigid Surface Technology) III-Membran mit neuer, noch festerer Zentrierspinne für mehr Präzision und optimierter Sicke, für ein noch harmonischeres Klangbild und weniger Verzerrungen über alle Frequenzen hinweg.

Mit einer Minimalimpedanz von 4,4 Ohm ist der Radius On-Wall 4G ein unkomplizierter Spielpartner für praktisch jeden Verstärker und sein hoher Wirkungsgrad von 90 Dezibel unterstreicht das einmal mehr. Seine Stärken spielt er bereits mit Verstärkern ab 75 Watt Leistung pro Kanal aus, 100 Watt oder mehr sind aber empfohlen, um seines voll Potenzial nutzen zu können.
Der Radius On-Wall 4G kommt auch „alleine“ gut klar, für die Extraportion Tiefgang und Druck im Bass empfiehlt sich bei einer Raumgröße von etwa 20 Quadratmetern aber ein 10“-Subwoofer wie der Monitor Audio Vestra W10, bis 30 Quadratmeter bietet sich der Vestra W12 an. Und wer ein noch größeres Wohnzimmer hat (oder maximalen Pegel und Tiefgang im Bass wünscht) kombiniert den Radius On-Wall 4G mit einem Subwoofer vom Kaliber des Vestra W15.
Sowohl Monitor Audio als auch Roksan gehören gemeinsam zur Monitor Audio Group und die Produkte werden gemeinschaftlich entwickelt und abgestimmt. Dementsprechend sorgt die Kombination mit dem Roksan Attessa Integrated Amplifier (ohne Streaming) oder dem Attessa Streaming Amplifier (inklusive BluOS-Streaming) mit deren Leistung von 2x 130 Watt an vier Ohm für eine absolut ausgewogene, langzeittaugliche und gleichzeitig kraftvolle Musikwiedergabe.
Die Einbindung eines Subwoofers ist aufgrund der MaestroUnite-App und cleveren Filterfunktionen im Handumdrehen erledigt.
Mit 2x 140 Watt Leistung an vier Ohm hat der Atoll IN100 Signature mehr als genug Kraft und Leistung, um die Radius 3 4G kräftig anzuschieben - und in Kombination mit ihr klingt er wunderbar lebendig und farbenfroh. Auch hier kann ein Subwoofer problemlos kombiniert werden.
Beim Cambridge Audio CXA81 MK II stehen 2x 120 Watt Leistung an vier Ohm zur Verfügung, was mehr als ausreichend Kraft bedeutet. In Kombination mit der Radius 1 4G besticht er mit seiner herausragenden Neutralität und Transparenz. Und über einen Subwoofer-Anschluss verfügt er selbstverständlich auch.
Wem es hauptsächlich um Streaming als Quelle geht und ein möglichst kompaktes Gerät mit hoher Leistung (2x 100 Watt an vier Ohm) und einem neutralen, präzisen Klang sucht, der ist beim Bluesound Powernode genau richtig aufgehoben.
Der Monitor Audio Radius On-Wall 4G eignet sich sowohl als unauffälliger, klangstarker Front-, Center- und Surround-Lautsprecher in einem Heimkino, als auch als klassischer Stereolautsprecher für designorientierte Musikhörer, die keinen Platz für einen klassischen Stand- oder Kompaktlautsprecher haben.
Durch die Wandmontage kann der Lautsprecher unauffällig und platzsparend ins Wohnzimmer integriert werden und überzeugt von dort mit seiner Klangqualität und seinem gefälligen Design. Ein Subwoofer zur Abrundung wird empfohlen, ist aber nicht zwingend notwendig, sofern der Fokus nicht auf einem tiefen, grollenden Bassbereich liegt.
Ob Stereo oder Heimkino, der Radius On-Wall 4G eignet sich mit seinem gutmütigen Impedanzverlauf und einem Minimum von 4,4 Ohm bei 700 Hertz sowie seinem hervorragenden Wirkungsgrad von 90 Dezibel (gemessen bei 2,83 Vrms in einem Meter Entfernung) für nahezu jeden Verstärker ab 75 Watt Leistung pro Kanal.
Sein Frequenzgang von 69 Hertz bis 35 Kilohertz macht deutlich, dass er hoch hinaus spielt und sich auch im Bassbereich beweisen kann, auch wenn ein Subwoofer durchaus noch als Ergänzung Sinn ergibt.
Das geschlossene Gehäuse erleichtert die Positionierung bei der Wandmontage erheblich, da keine Rücksicht auf ein Bassreflexrohr genommen werden muss, der maximale Schalldruck von 114 Dezibel (pro Lautsprecher) qualifiziert den Lautsprecher auch für hohe Pegel bei Musik und im Heimkino.
Der Radius On-Wall 4G ist als Wandlautsprecher konzipiert und muss daher auch genau dort angebracht werden. Aufgrund seines geschlossenen Gehäuses ist die Positionierung unkompliziert, da keine Rücksicht auf ein Bassreflexrohr genommen werden muss.
Der Lautsprecher ist in Schwarz Hochglanz und Weiß Seidenmatt verfügbar.
Die Radius 1 4G ist der ultra-kompakte Lautsprecher aus der Serie und ist mit dem Fokus auf maximale Flexibilität entwickelt worden, braucht für ein vollwertiges Klangbild aber einen Subwoofer, um auch im Bass zu überzeugen.
Die Radius 3 4G funktioniert auch als „stand-alone-Lautsprecher“, klingt also auch ohne Subwoofer komplett, profitiert aber im Tiefgang durchaus von einem Subwoofer.
Der Radius On-Wall 4G ist der größte Lautsprecher aus der Radius 4G-Serie und setzt konsequent auf Wandmontage (horizontal und vertikal möglich). Dafür hat er mit seinem Doppel-Tief-/Mitteltönern und dem einzelnen Hochtöner auch den besten Wirkungsgrad und höchsten Schalldruck.
Mit einem Klick kommen Sie zu unserer Händlerübersicht mit allen Fachhändlern in Deutschland, bei denen die Monitor Audio Radius 4G-Serie vorführbereit ist.
Sie möchten es ganz genau wissen und den Lautsprecher bis ins letzte Detail verstehen? Dann geht es im Folgenden weiter.

Seit seinem Debüt im Jahr 1982 wurde der C-CAM Gold-Hochtöner von Monitor Audio dauerhaft und konsequent weiterentwickelt und kommt in der neuesten und besten Variante in der Radius 4G-Serie zum Einsatz.
„C-CAM“ steht dabei für „Ceramic-Coated Aluminium/Magnesium“ – also „keramisiertes Aluminium/Magnesium“ und das „Gold“ in der Bezeichnung des Hochtöners meint die Härtung der Oberfläche des Hochtöners (um das Aufbrechen des Hochtöners weit aus dem hörbaren Bereich hinaus zu verschieben) durch ein golden schimmerndes Eloxal.
Das Ergebnis ist ein klarer und präziser Hochton, auch bei hohen Pegeln.
Sowohl in der Monitor Audio Radius 3 4G als auch im Radius On-Wall 4G kommt der UD- (Uniform Dispersion) Waveguide aus Aluminiumdruckguss zum Einsatz.
Dabei handelt es sich um eine Schallführung vor dem Hochtöner, die die Abstrahlbreite des Hochtöners nach unten hin im Frequenzgang sanft verkleinert, damit dies perfekt zum Abstrahlverhalten des Tief-/Mitteltöners im Bereich der Übergangsfrequenz passt.
Der technische Hintergrund ist folgender: Umso höher eine Membran im Frequenzbereich spielt bzw. spielen muss, desto stärker bündelt sie (also wird das Abstrahlverhalten eingeschnürt), während sie im Tief- bzw. Mitteltonbereich praktisch „den ganzen Raum ausleuchtet“.
Ein Hochtöner hingegen strahlt üblicherweise auch im Bereich der Übergangsfrequenz noch bzw. schon sehr breit ab, was beim Hören auf Achse (also direkt auf Linie der Treiber) nicht weiter auffällt, abaxial (also seitlich vom Lautsprecher) aber deutlich hörbar ist, da der Mittelton einbricht, der Hochton aber voll da ist. Man kann sich das vorstellen wie eine Glühbirne (Hochtöner) und eine Taschenlampe (Tief-/Mitteltöner), die miteinander in Einklang gebracht werden sollen.
Optimiertes, harmonisches Abstrahlverhalten über den gesamten Frequenzbereich
Der Waveguide korrigiert dies sanft bzw. sorgt genau dafür, indem er den Hochtonbereich zu allen vier Seiten hin sanft einfängt und an das Abstrahlverhalten des Tief-/Mitteltöners anpasst, was für ein deutlich harmonischeres Klangbild abseits der Hauptachse sorgt. Aber: Der Waveguide hat noch mehr Vorteile!
Höherer Wirkungsgrad sorgt für eine tiefere Übergangsfrequenz
Gleichzeitig erhöht der Waveguide den Wirkungsgrad des Hochtöners, wodurch er lauter spielen bzw. – wie im Falle der Radius 4G-Serie – tiefer angekoppelt werden kann. Dadurch kann die Übergangsfrequenz vom Hochtöner zum Tief-/Mitteltöner tiefer angesetzt werden, was dafür sorgt, dass die Bündelung des Tief-/Mitteltöners hörbar geringer ausfällt und der Waveguide an sich weniger stark korrigieren muss, was wiederum dem Rundstrahlverhalten des Lautsprechers entgegenkommt.
Verhindert bzw. minimiert effektiv störende Reflexionen von Wänden, Decke und Fußboden
Und zu guter Letzt macht der Waveguide seinem Namen als Schallführung alle Ehre, verhindert er doch, dass der Hochton unkontrolliert zu den Seiten und nach oben und unten abgestrahlt und somit von den Wänden, der Decke und/oder dem Fußboden reflektiert wird. Der große Vorteil davon: Der Hochton spielt deutlich fokussierter und Nachhall bzw. Echos werden vermieden, wodurch der Klang räumlicher und klarer zu orten ist.

Wer einen Blick durch das sechseckig gelochte Treibergitter wirft, wird erkennen, dass die Membranoberfläche im 4,5“/115 Millimeter großen Tief-/Mitteltöner nicht mehr glatt ist (wie bei der Vorgängerserie), sondern so aussieht, wie bei den größeren Monitor Audio-Serien mit den charakteristischen Vertiefungen darin. Diese Vertiefungen agieren wie eine Vielzahl von kleinen Verstrebungen, die für eine deutlich steifere und festere, aber auch leichtere Membran im Gegensatz zu einer glatten Membranoberfläche sorgen. Leichter, weil für das gleiche Maß an Stabilität sonst ein deutlich dickeres und somit schweres Material zum Einsatz kommen müsste.
Bei Monitor Audio heißt das Ganze RST (für „Rigid Surface Technology“) und das „III“ im Namen steht für die 3. Generation dieser Technologie. Im Gegensatz zur Vorgängergeneration haben sich in der 3. Generation drei wesentliche Dinge geändert:
Es kommt also einfach mehr Energie direkt an der Schwingspule an, was wiederum weniger elektrische Leistung notwendig macht, um den Lautsprecher anzutreiben und die Kontrolle und Stabilität der Membranbewegung wird verbessert, was zu einem knackigeren, präziseren und saubereren Bass und Mittelton führt.

Ebenfalls eine entscheidende Rolle beim Klang jedes einzelnen Lautsprechers spielen die Frequenzweichen. Schließlich kommt hier das Musiksignal erstmals an und wird dann auf die einzelnen Treiber aufgeteilt.
Dabei geht es dann nicht nur darum, dass jeder Treiber „sein“ Signal bekommt, sondern das Ganze muss auch zeitrichtig – also ohne Verzögerungen oder sonstige Beeinflussungen – passieren, damit das Klangbild nachher ein harmonisches, kohärentes Ganzes für eine realistische Abbildung und Bühnendarstellung bildet.
Damit all das auch genau so funktioniert, wie der geneigte Hörer dies erwartet (und erwarten darf), wurden die Frequenzweichen nicht nur von Grund auf neu entworfen und bestückt, sondern auch in stundenlangen Hörsessions probegehört und perfektioniert, bis die Lautsprecher dem klanglichen Original so nah wie nur möglich kommen.

Seien wir doch ehrlich zueinander: Lautsprecher sind nicht nur Klangkörper, die möglichst schön musizieren und klingen sollen, sondern es sind auch Möbelstücke. Zumindest dann, wenn die HiFi- oder Heimkinoanlage aus ist und die Lautsprecher einfach stumm im Raum sind – was die meist überwiegende Zeit so sein dürfte.
Dann wäre es doch schön, wenn die Lautsprecher möglichst ansehnlich sind, oder? Das hat man sich auch bei Monitor Audio gedacht und daher zum Beispiel das Design der Lautsprecher möglichst clean gestaltet. Das bedeutet, dass keine Schrauben sichtbar sind, mit denen die Treiber im Lautsprechergehäuse fixiert sind. Und das vielleicht Beste daran: Die Schrauben sind nicht einfach nur unter einer Blende verschwunden, sondern durch jeweils eine einzelne, von hinten durchs Gehäuse geschraubte Gewindestange ersetzt.
Eben genau diese Gewindestange sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern sorgt gleichzeitig für ein steiferes, festeres Gehäuse, was deutlich weniger anfällig für klangschädliche Resonanzen durch die Bewegung der Treiber ist.
So clever kann schön sein.
Was die Tester besonders begeistert hat und was ihnen aufgefallen ist, erfahren Sie in unserem Blog.
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Nichts geht über eine gute Beratung und ausgiebiges Probehören vor dem Kauf, aber Testberichte und Reviews geben unserer Meinung nach eine gute erste Orientierung über die Stärken und Schwächen Ihres neuen Wunschlautsprechers wieder. Hier werden Sie garantiert fündig.