Kann ein HiFi-Rack gleichzeitig eine wertige Optik haben, flexibel konfigurierbar und gleichzeitig bezahlbar sein? Wenn es nach Bernd Weber vom Online-Fachmagazin HiFi-IFAs geht, definitiv! Diese „Quadratur des Kreises“ vollbringt der britische Möbelhersteller Blok mit seiner HiFi-Racks aus der Stax 2G-Serie, die er bei sich getestet hat.
Der Preis des getesteten HiFi-Racks Blok Stax 2G Rack 3 betrug zum Zeitpunkt des Tests im Februar 2026 949.-€ für das komplette Möbel in Deutschland.
Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung des im Original auf Deutsch erschienenen Testberichts auf hifi-ifas.de. Zum Testbericht in voller Länge geht es mit einem Klick auf den Link: https://hifi-ifas.de/test-modulares-hifi-rack-blok-stax-2g oder Sie laden ihn einfach als PDF herunter. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
Wenn man sich auf dem Markt für HiFi-Racks so umschaut, kann man schnell glauben, dass es nur zwei Kategorien gibt: Günstige und einfache HiFi-Racks in Möbelhäusern und Baumärkten mit eher fragwürdiger Qualität und Design und high-endige HiFi-Racks aus Massivholz (oder anderen, exotischeren Materialien) zu Preisen, die so manch einer nicht bereit wäre für die gesamte HiFi-Anlage auf den Tisch zu legen.
Aber verzage nicht, treuer HiFi-Fan! Rettung naht in Form der schicken und smarten HiFi-Racks vom britischen Spezialisten Blok (ja, ohne „c“ im Namen) mit seinen modularen Racks der Blok Stax 2G-Serie. Für weniger als 1.000.-€ (nämlich 949.-€) gibt es das Stax 2G Rack 3, welches aus der Basis Blok Stax 2G Base und zwei Rack-Elementen Blok Stax 2G 170 besteht und Platz für maximal drei HiFi-Geräte bietet. Dabei hat man dann auch noch die Wahl aus den Farbkombinationen Weiß Seidenmatt mit Holzböden in Esche, Walnuss mit Holzböden in Eiche Schwarz oder – wer es ultramodern mag – Seitenteile in Schwarz Hochglanz mit Glasböden in Schwarz. Da sollte doch für jeden was dabei sein.
Alle Elemente der Blok Stax 2G-Serie haben stets eine zur Verfügung stehende Breite von 48 Zentimetern innen, was gut über dem üblichen HiFi-Raster von 43,5 Zentimetern Breite liegt und es somit problemlos und fingerschonend ermöglicht, Geräte ins Rack hineinzustellen und auch wieder herauszunehmen.
In der Tiefe stehen 37,9 Zentimeter (Holzböden) bzw. 38,7 Zentimeter (Glasböden) zur Verfügung, was dazu führt, dass bei sehr weit nach hinten ausladenden HiFi-Geräten vor dem Erwerb des HiFi-Racks zumindest einmal kurz der Zollstock geschwungen werden sollte, um sicherzustellen, dass die Füße des Gerätes auch wirklich sicher auf dem Boden zum Stehen kommen. Die unterschiedliche Tiefe der Böden erklärt sich im Übrigen damit, dass bei den Holzböden der Kabelausschnitt auf der Rückseite der Böden sanft angefast ist (wodurch sich die nutzbare Tiefe von 37,9 Zentimetern ergibt) und der Ausschnitt beim Glas gerade abfällt (38,7 Zentimeter nutzbare Fläche).
Bei der Belastbarkeit und Tragfähigkeit der Böden nehmen sich die Böden als Holz- oder Glasvariante hingegen nichts – beide tragen problemlos Geräte mit maximal 40 Kilogramm Gewicht (pro Boden, versteht sich).
Bei den allermeisten HiFi-Racks dieser Welt entscheiden Sie sich einmal für eine Größe bzw. Höhe - und dann bleibt es so; für immer. Anders bei den Stax 2G-Racks von Blok. Hier wird immer die Stax 2G Base als Basis benötigt, ab da kann sich der geneigte HiFi-Liebhaber aber sein ganz persönliches Wunsch-Rack zusammenstellen und beliebig erweitern.
Möglich macht’s die clevere Modulbauweise, mit der sich die verschiedenen Elemente (120 Millimeter Höhe, 170 Millimeter Höhe, 220 Millimeter Höhe und das LP-Modul (mit 350 Millimetern Höhe perfekt für die Aufbewahrung für Schallplatten) beliebig kombinieren und anordnen lassen.
Fixiert und gleichzeitig isoliert voneinander werden die einzelnen Ebenen dabei durch eine Schicht Silikon, die jeweils auf der Unterseite der Seitenteile klebt und mit passenden Ausschnitten für die Schrauben versehen ist, wodurch die Seitenteile praktisch ineinander “einrasten”. Einmal sauber aufeinandergestapelt wackelt da nichts – und klangförderlich entkoppelt sind die einzelnen Ebenen zudem voneinander.
Naja, letztlich kann ein HiFi-Rack ja nicht wirklich “klingen”, sondern fügt im besten Fall der Musik an sich in Form von Vibrationen nichts hinzu. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf testet Bernd Weber das Blok Stax 2G Rack 3 gegen das Modell “Lack” von IKEA und sein eigens vom Tischler für ihn hergestelltes Rack aus Massivholz. Als unbestechlicher und gleichzeitig sensibler Feedback-Geber fungiert hier der Plattenspieler Rega P6, der nacheinander auf den unterschiedlichen Möbeln zum Stehen kommt.
Als erster Prüfstein kommt – angefangen auf dem Lack-Tisch - „Lyden Av Snø“ von Annette Askvik zum Einsatz. Eine wunderschöne, ruhige Aufnahme mit einer Stimme zum Dahinschmelzen. Und die Scheibe klingt vom Rega P6 auf dem Lack erstaunlich gut! Bis, ja, bis der Plattenspieler dann auf dem Blok Stax 2G Rack 3 Platz nehmen darf... Plötzlich gewinnt die Stimme von Annette Askvik an Wärme und Räumlichkeit, die Streicher werden feiner aufgelöst und das Ein- und Ausschwingverhalten wirkt feiner nuanciert, die Bühnenbreite nimmt zu und die ganze Kette bringt noch mehr Klangfarben zu Gehör.
Dieser Eindruck verfestigt sich nur noch weiter mit weiteren Titeln wie beispielsweise “Far Away” von Alle Farben feat. Graham Candy. Die Musik hat mehr Differenzierung und Sortierung, klingt runder, voller und hat – wie (mindestens mal) der Schwabe sagt – ein paar Öchsle mehr.
Spannend ist der Ausflug des Plattenspielers auf das heimische Massivholz-Rack. Hier spielt die Musik mit noch etwas mehr Neutralität, Struktur und übersichtlicherer Abbildung. Angesichts des Preises eines von einem Tischler angefertigten Massivholzmöbels gegenüber den Kosten für das Stax 2G Rack 3 ist bei dem Blok-Rack sehr gut aufgehoben.
“ Ein HiFi-Rack soll es sein? Modular soll es sein, so das man es beim Ausbau der HiFi-Anlage auch mal nachträglich ergänzen kann? Einfach im Aufbau? Es darf auch gerne schick und edel ausschauen? Ach ja, bitte, es soll nicht so teuer sein… Nun denn, diese Aufgabenstellung ist die leichteste nicht, doch die Lösung ist machbar. Sagt der englische Hersteller Blok, und bringt sein HiFi-Rack STAX 2G ins Spiel. Die geforderten Eigenschaften löst es schon mal spielerisch. Und das Schöne daran: Neben der Optik mit dem schicken Design in drei Varianten bringt es obendrein noch klangliche Verbesserungen für die heimische HiFi-Anlage mit. Was will man mehr?”
Bernd Weber im Februar 2026 im Test über das Blok Stax 2G Rack 3 für HiFi-IFAs
Die Blok-Möbel sind viel mehr als “nur” HiFi-Racks. Was wir meinen, lässt sich am besten beim Besuch beim autorisierten Blok-Fachhändler vor Ort prüfen. Den nächsten Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie hier: Blok-Fachhändler